Ann-Christin Kiefer

Masterstudentin des Studiengangs „BWL – Energiewirtschaft und Finanzwirtschaft“.

 

Entscheidung für den Standort Essen:

„Meine Entscheidung für ein Studium an der Universität Duisburg-Essen beruhte primär darauf, dass ich hier die Kombination aus Stadt und Studiengang als am attraktivsten war genommen habe. Als gebürtige Düsseldorferin kenne ich die Vorteile der Energiehauptstadt Essen. Insbesondere der Essener Süden hat meines Erachtens mit der Villa Hügel, dem Baldeneysee etc. viel Sehenswertes und Wohlfühlpotenzial zu bieten. Ein weiterer Pluspunkt des Standortes ist, dass Essen aufgrund der ansässigen Energieunternehmen etwaige Möglichkeiten hinsichtlich Werkstudententätigkeiten oder Praktika bietet. Seit kurzem steht zudem fest, dass der Energie-Campus Ruhr ab 2016 nach Essen kommt.

Bezüglich des Studiengangs reizte mich die Kombination der beiden Bereiche Finanz- und Energiewirtschaft. Für mich schafft diese Kombination einen in Deutschland einzigartigen und modernen Masterstudiengang, der das Wissen über die aktuellen Entwicklungen in der Energiewirtschaft mit fundamentalen Kenntnissen der - primär quantitativen Seite - der BWL vereint.“

 

Praxisrelevanz des Studiengangs:

„Ich schätze den Praxisbezug des Studiums im Vergleich zu anderen BWL-Mastern als sehr hoch ein. Der EuF-Master zeichnet sich meines Erachtens insbesondere durch die aktuellen und praxisnahen Vorlesungen aus. Durch meine Tätigkeit am Lehrstuhl für Energiewirtschaft kann ich die Vorlesungsinhalte und erlernten Programme bereits jetzt anwenden und ihre Relevanz für die Praxis erkennen. Insbesondere Vorlesungen wie Erneuerbare, Elektrizität und Fernwärme sowie Risikomanagement, Quantitative Climate Finance und Energiehandel weisen für mich eine hohe Praxisrelevanz auf.

Zudem finden viele Vorlesungen programmgestützt statt. In den Ökonometrie-sowie Quantitative Asset Management-Vorlesungen kommen dabei insb. Matlab und EViews zum Einsatz. Vorlesungen wie Fossile Energieträger und Märkte- und Preisbildung sind excelgestützt. Zudem finde ich das Markt- und Unternehmensspiel, das Trading Room Seminar sowie die Essener Energiegespräche besonders erwähnenswert, weil hier tatsächlich ein direkter Bezug zur Praxis gezogen wird.

Jüngst hatte ich sogar als Vertreterin meines Studiengangs im Team der Universität Duisburg-Essen die Möglichkeit, beim Youth Contest in St. Petersburg teilzunehmen. Die Entscheidung für den EuF-Master hat mir somit ermöglicht, an einem großartigen Event in St. Petersburg zu partizipieren sowie mich mit anderen internationalen Young Professionals und den Vertretern der größten Öl- und Gasunternehmen vor Ort auszutauschen. Da es sich bei dem Contest um die Bearbeitung eines realistischen Szenarios im Kontext aktueller Entwicklungen in der Energieindustrie handelte, ermöglichte mir mein - im Studium angeeignetes - Wissen die Herausforderung mit Erfolg zu meistern.“

 

Lernatmosphäre und Kontakt zu den Dozenten

!Die Lernatmosphäre am Campus Essen empfinde ich als sehr angenehm und fördernd. Die Bib bietet genügend Platz um in ruhiger Atmosphäre oder in Teams in den Gruppenräumen arbeiten zu können. Die Vorlesungsräume sind gut ausgestattet. Besonders praktisch finde ich unseren Handelsraum, in welchem wir Programme wie Bloomberg, Matlab etc. nutzen können bzw. auf Nachfrage erklärt bekommen. Das Verhältnis zu den Dozenten ist bedingt durch die geringe Studierendenzahl sehr persönlich. Die Professoren fördern die kritische Auseinandersetzung mit der Thematik und stehen immer gerne für Fragen bereit. Mir ist es wichtig hervorzuheben, dass die wissenschaftlichen Mitarbeiter und Professoren in meinen Augen großes Interesse an den Studierenden und ihrem Lernerfolg zeigen!

Ansonsten kommt auch das Studentenleben nicht zu kurz. Aufgrund der geringen Anzahl von EuF-Masterstudenten, der Vorbereitungswoche und dem Kennenlernabend in der Dampfe findet jeder schnell Anschluss. Auch über die Semester hinweg bilden sich schnell Freundschaften. Dabei galt es bei uns immer als selbstverständlich, jüngeren Semestern Tipps und Tricks fürs Studium weiterzugeben. Zudem bin ich ein großer Fan des Campus, welcher insbesondere im Sommer sehr gesellig ist und zum Verschnaufen zwischen den Vorlesungen einlädt. Gemeint sind der Innenhof mit den großen Wiesen und das Sonnendeck. Wenn im Sommer alle zusammen auf der Wiese in der Sonne liegen und irgendwo Gitarre gespielt wird fühlt man sich Pudelwohl!“

 

Tipps für Masterbewerber

„Gute Mathe- und Englischkenntnisse sowie Ambitionen sich vertieft mit der Energie- und Finanzwirtschaft auseinander zu setzen.“