Miriam Conzen

Miriam Conzen hat 2015 den Master "BWL - Energie und Finanzwirtschaft" erworben. Direkt nach ihrem Master stieg sie als Managerin bei PricewaterhouseCoopers im Bereich Energy & Utilities ein.

 

 

 

 

Warum hast du dich für den Masterstudiengang Betriebswirtschaftlehre – Energy and Finance am Standort Essen entschieden?

Während meines Bachelorstudiums arbeitete ich für eine Zeit lang bei einem Energieversorger. Und schnell verstand ich: Wir brauchen Unmengen an Energie, um unseren Lebensstandard zu halten. Gleichzeitig gibt es aktuell noch keine vernünftigen Lösungen, um Energie so zu gewinnen, dass die Belastungsfähigkeit der Erde nicht übermäßig beansprucht wird. Es versprach also spannend zu werden in der Energiewirtschaft in den nächsten Jahren und ich wollte dabei sein. Der EuF Master mit seiner Kombination aus energie- und finanzwirtschaftlichen Themen und der Praxisnähe durch die vielen in Essen ansässigen Unternehmen aus der Energiebranche, schien mir daher perfekt, um mich auf meine berufliche Zukunft vorzubereiten.

 

Inwieweit unterstützen dich dein Wissen und deine Kompetenzen aus dem Studium in deinem heutigen Berufsalltag?

Mein energiewirtschaftliches Fachwissen erlaubt es mir den Kontext energiepolitischer Entscheidungen zu verstehen und deren Tragweite für meine Kunden richtig einschätzen zu können. Genauso wichtig sind aber auch alle weiteren Kompetenzen, die ich mir im Master aneignen oder weiterentwickeln konnte Dazu gehören zum Beispiel die Fähigkeit komplexe Probleme zu strukturieren und eine Lösung zu entwickeln und das „managen“ eigener Projekte, aber auch Kompetenzen im wissenschaftlichen Arbeiten und vertiefte Excel-Kenntnisse.

 

Wie schätzt du die Praxisrelevanz des Studiengangs ein?

Ich habe die Praxisnähe während des Studiums als sehr hoch empfunden. Kommilitonen/innen, welche den Bachelor – nicht so wie ich an einer Universität – an einer Fachhochschule erlangt hatten, empfanden das Studium vergleichsweise wissenschaftlich. Betrachtet aus heutiger Sicht würde ich sagen, dass der Mix perfekt ist, um Kompetenzen für eine Vielzahl unterschiedlicher Jobs im Energie- oder Finanzbereich aufzubauen. Auf welche Kompetenzen jeder Einzelne im Job dann zurückgreift, hängt aber letztendlich natürlich immer davon ab, welchen Beruf man am Ende wählt. In meinem aktuellen Job freuen wir uns auf jeden Fall immer sehr über Bewerbungen von Essener Absolventen.

 

An welche Aspekte des Studiums erinnerst du dich besonders?

Besonders toll fand ich die Praxisvorträge von verschiedenen Unternehmen aus der Energiewirtschaft. Im Gedächtnis geblieben sind mir aber auch das Markt- und Unternehmensspiel „Handeln am Energiemarkt“ und die verschiedenen Kurse, in denen direkt per Excel, Stata oder R kleine Programme erstellt wurden. Und nicht zuletzt das Projekt „Masterarbeit“ – es hat mir viel Spaß gemacht, mich über einen längeren Zeitraum intensiv in ein Thema einzuarbeiten, mein „Projekt“ zu managen und dann am Ende auch erfolgreich abzuschließen.

 

Was sollten Studienanfänger/innen auf jeden Fall in Essen und Umgebung unternehmen?

Ich stehe auf Cafés, Restaurants und gute Getränke – da ist Rüttenscheid definitiv die richtige Adresse. Die Karaoke Nights im Irish Pub in Rüttenscheid sind legendär. Um den Baldeneysee und zwischen Essen-Kettwig und Mülheim kann man wunderbar die Natur genießen. Und die Villa Hügel und Zeche Zollverein sind nicht nur für kulturell Begeisterte „Must Sees“. Die Nähe zu den umliegenden Städten ist toll, sodass für jeden etwas dabei ist.

 

Würdest du den Studiengang noch einmal studieren?

Auf jeden Fall.