Prof. Dr. Florian Ziel

Professor Dr. Florian Ziel wurde 1989 in Havelberg geboren. Nach seinem M.Sc in Statistics am University College Dublin und einem Diplom in Mathematik in Dresden, Promovierte er an der Europa Universität Viadrina, Frankfurt, wo er bis zu seinem Ruf 2017 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeitete. Nun ist er Juniorprofessor für Umweltökonomik, insb. Ökonomik erneuerbarer Energien.



Warum haben Sie den Ruf zur Uni Essen angenommen?

Zunächst war es für mich viel Glück, überhaupt den Ruf eher jung bekommen zu haben. Sie gibt mir die Möglichkeit mit in einem excellenten Umfeld am House of Energy Markets and Finance der UDE weiter zu entwickeln. Ich kann die Forschungs- und Lehrthemen im Rahmen meiner Juniorprofessur frei wählen, was ich sehr schätze.

Inwieweit unterstützen das vermittelte Wissen und Kompetenzen aus dem Studium Studierende für eine Zukunft im wissenschaftlichen Bereich?

Studierende des Studiengangs Energy and Finance erlernen neben dem relevanten Wirtschafts- und Energiewissenschaftlichen Wissen auf hohem Niveau, vorallem auch quantitative und computergestütze Methoden die dem aktuellen wisseschaftlichem Standard entsprechen. Die Studierende können am Ende des Studiums in der Regel problemlos komplexe Probleme aus dem Bereich lösen. Nicht selten mündet die Masterarbeit im Anschluss in eine wissenschaftliche Veröffentlichung.

 

Wie schätzen Sie die Berufschancen für Absolvent/innen des Studiengangs „Betriebswirtschaftslehre – Energy and Finance“ ein?

Ich schätze die Berufschancen als sehr gut ein. Ich kenne niemanden, der ernsthaft nach einem geeigneten Job gesucht hat und nicht gefunden hat. Da die Energiebranche auch lokal stark vertreten ist, bleiben jene, die im Essener Umfeld bleiben wollen, auch häufig hier.

Wie finden Sie die Universität am Campus Essen und Essen allgemein?

Am Essener Campus ist die Atmosphäre sehr angenehm, vor allem im grünen Sommersemester. Im Winter ist das Brücken-Café immer einladend. Insgesamt sind die Wege kurz, Mensa, Cafes, Bibo, Pfüngsamt, etc. alles auf einem Campus.

Essen selbst hat mehr zu bieten als man am Anfang denkt (ich bin selbst vor 2 Jahren zugezogen), besonders die Stadtteile rund um Rüttenscheid sind sehr attraktiv. Es macht Spaß hier zu leben.

Haben Sie Tipps für Studienbeginner/innen?

i) Die ersten Wochen nutzen um Freunschaften zu schließen (insb. im Regelfall nicht alleine in die Mensa gehen), und dann das Studium nicht zu sehr schleifen lassen.

ii) Wahlpflichtmodule nach persönlichen Interessen wählen.

iii) Das Semesterticket nutzen, vorallem am Wochenende.