Tilman Wolf

Tilman Wolf arbeitet zur Zeit als Power Dispatcher bei Uniper. Er startete 2016 nach erfolgreichem Masterabschluss "Energy and Finance" als Trainee in Energy Trading.

 

 

 

 

 

Warum hast du dich für den Masterstudiengang Betriebswirtschaftlehre – Energy and Finance am Standort Essen entschieden?

Ausschlaggebend war für mich, dass im Energy and Finance Master nicht nur Grundlagen der Energiewirtschaft gelehrt, sondern auch tagesaktuelle Herausforderungen in der Energiewelt kontrovers diskutiert werden. Den Studierenden bietet sich die Möglichkeit, im Rahmen von Projekten oder durch die Mitarbeit an Lehrstühlen aktiv an Forschungserfolgen mitzuwirken und somit bereits im Studium die Energiewelt der Zukunft mitzugestalten und außerdem ein erstes Netzwerk aufzubauen. Darüber hinaus haben computergestützte und quantitative Methoden sowie praxisrelevante Programmierkenntnisse einen hohen Stellenwert, was für den Erfolg im Berufsleben von großem Vorteil sein kann.

 

Inwieweit unterstützen dich dein Wissen und deine Kompetenzen aus dem Studium in deinem heutigen Berufsalltag?

Insbesondere die Lehrveranstaltungen, die vom Lehrstuhl für Energiewirtschaft (Prof. Weber) und vom Lehrstuhl für Energiehandel und Finanzdienstleistungen (Prof. Kiesel) angeboten werden, sind für mein heutiges Berufsleben von essentieller Bedeutung. Das Vorwissen aus dem Studium hat es mir ermöglicht, sehr schnell eigenverantwortlich an komplexen Problemstellungen im Stromhandel mitzuarbeiten und weitreichende Entscheidungen treffen zu können.

 

Wie schätzt du die Praxisrelevanz des Studiengangs ein?

Der Studiengang hat eine überaus hohe Praxisrelevanz, zum einen aufgrund der räumlichen Nähe zu Großkonzernen wie bspw. E.ON, Uniper, RWE, Innogy, STEAG oder Open Grid Europe, die regelmäßig Werkstudenten suchen, und zum anderen dank der praxisorientierten Lehrmethoden. In Fallstudien und Seminaren werden konkrete und authentische Problemfälle behandelt, die einen sehr guten Eindruck darüber vermitteln, was im Berufsalltag auf einen zukommt.

Außerdem sind sowohl der Lehrstuhl für Energiewirtschaft als auch der Lehrstuhl für Energiehandel und Finanzdienstleistungen hervorragend mit den umliegenden Konzernen vernetzt, sodass ein reger Austausch mit Professionals, die regelmäßig als Gastredner Lehrveranstaltungen besuchen, zu den diversesten Themen besteht.

 

An welche Aspekte des Studiums erinnerst du dich besonders?

Besonders in Erinnerung geblieben sind mir das familiäre Klima im Studiengang (auch durch die kleinen Kursstärken), die hohe Kommunikationsbereitschaft und die außergewöhnlich gute Unterstützung der Studierenden durch die Lehrstühle.

 

Was sollten Studienanfänger/innen auf jeden Fall in Essen und Umgebung unternehmen?

-          Besuch der Zeche Zollverein und der Villa Hügel

-          Ausflüge nach Kettwig und an den Baldeneysee

-          Ein Spiel von Rot-Weiß Essen und vom TUSEM Essen ansehen

-          Bars, Kneipen und Clubs in Rüttenscheid

-          Die schier endlosen Sportangebote in Vereinen oder auch beim Unisport nutzen

-          Den großen Weihnachtsmarkt am Kennedyplatz besuchen

-          Einen Film im größten (und schönsten) Kinosaal Deutschlands, der Lichtburg, sehen

-          Kanufahren auf der Ruhr

-          Der Altstadt in Düsseldorf inkl. der längsten Theke der Welt einen Besuch abstatten

 

Würdest du den Studiengang noch einmal studieren?

Sofort und ohne zu zögern!